Anatomie einer fehlgeleiteten Debatte

Grüne Geschichtsverarbeitung: Anatomie einer fehlgeleiteten Debatte,
Marco Carini, vom 31. 12. 2013, bis jetzt (3.01.2014) ganz ohne Kommentare.

Zensiert wurden folgende Kommentare:

Fehlgeleitet ist die Debatte natürlich. Schon seit Jahren, spätestens seit der Dutroux-Hysterie, gibt es keine sachliche Diskussion zu den inhaltlichen Fragen mehr.

Dabei hat die Wissenschaft inzwischen Fortschritte gemacht. Das Dogma, sexueller Missbrauch sei die Ursache so ziemlich allen Übels, ist Vergangenheit, man hat erkannt, dass vergleichbare Schäden auch durch körperliche und verbale Misshandlungen sowie Vernachlässigung hervorgerufen werden und studiert diese heutzutage gemeinsam – auch weil sie auch oft gemeinsam auftreten und in solchen Fällen noch schlimmere Folgen haben.

Auch hat man inzwischen wieder mitbekommen, dass die „kein Kind will sowas“-These einfach nur falsch ist.

In die Medien schaffen es solche Informationen aber nicht mehr.

sowie

„Mitte der Achtzigerjahre setzte sich die Sichtweise, dass es keinen einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern geben könnte, endgültig durch. Die Legalisierungs-Forderungen verschwanden allmählich aus den grünen Programmen und die bekennenden Päderasten, die vor allem für die eigene Straffreiheit kämpften, aus der grünen Partei.“

Aber es ging noch weiter. Nicht nur die Sichtweise, dass es keinen einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern geben könnte, setzte sich durch, obwohl es eine Reihe logischer Gegenargumennte gab und gibt. Alle, die eine andere Auffassung vertreten wollten oder vertraten, wurden diffamiert und diskriminiert. Oder als Pädophile verunglimpft, weil dieser Begriff sich zum Schimpfwort wandelte.

Eine offene und tabulose Diskussion wurde gezielt verunmöglicht und sogar zensiert. Am Liebsten hätten die feministischen Jakobiner*innen auch noch die Meinungsfreiheit unterbunden. Niemand sollte mehr ihre Doktrin vom „absoluten sexuellen Missbrauch“ infrage stellen können. Die Grundlage zur Kinderschänderhysterie der Neo-Nazis war gelegt. Die das Thema nur aufzugreifen brauchten, um die Todesstrafe zu fordern.

Eine Differenzierung zwischen Vergewaltigung und Missbrauch (das sind unterschiedliche Straftatbestände) sollte grundsätzlich nicht mehr gemacht werden. Eine rationale Kriminalpolitik wurde weggeschoben zugunsten einer ‚neuen Straflust‘, wie der Kriminologe Prof. Fritz Sack später schrieb.
Bei den GRÜNEN sind inzwischen die Missbrauchsideologen unter sich. Mit Kritik und Widerspruch brauchen sie sich schon lange nicht mehr zu befassen.

Bei den Schwarzer-Feministen gilt inzwischen bereits einvernehmliche Prostitution als „sexueller Missbrauch“, dessen strafrechtliche Verfolgung angestrebt wird. Heterosexualität gilt bald schon als „Gewalt gegen Frauen“. Wer etwas anderes anführt, muss mit Demagogie und Verhetzung rechnen. Die ’schönste Nebensache der Welt‘ wird zum Kampfplatz ideologischer Auseinandersetzungen, wobei die ideologischen Sexual-Verbote mit dem Strafgesetz allen Bürgerinnen und Bürgern aufgezwungen werden soll. Konkrete Schadensnachweise sind dabei vollkommen unbeachtlich. Rechtsstaatliche Grundsätz, wie die Unschuldsvermutung, werden zunehmend außer Kraft gesetzt. Das deutsche Sexualstrafrecht wird über UNO- und EU-Verordnungen immer stärker an das US-Amerikanische angepasst.


1 Antwort auf „Anatomie einer fehlgeleiteten Debatte“


  1. 1 K13online 06. Januar 2014 um 9:53 Uhr

    Die taz-community/Moderation hat gestern zwei Kommentare von Frau Oetken freigeschaltet. Sie bezeichnet sich bekanntlich im Internet bei wohl fast allen Artikeln der Mainstream-Medien zu diesem Themenkomplexen als Missbrauchsopfer in der Kindheit. Ihre Kommentare haben nur ganz wenig mit dem Artikelinhalt zu tun. Oetken dominiert mit Ihren einseitigen Sichtweise alle Diskussionen, weil die taz andere Sichtweisen nicht zu Wort kommen lässt. Unwidersprochen darf Sie Ihre verwirrten und falschen Behauptungen verbreiten. Dadurch entsteht der falsche Eindruck, dass es andere Positionen überhaupt nicht gibt. Der taz-Leser wird also über die wahre Realität vorsätzlich getäuscht. Das hat zur Folge, dass der Leser zu falschen Schlussfolgerungen kommt, die sich in den Köpfen der Menschen festsetzen und nur sehr schwer wieder revidiert werden können. Das ist ein riesen Problem bei der Pädophilie-Debatte, denn dadurch werden viele Menschen einseitig bis falsch über das Thema der Pädophilie informiert.

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